Beiträge von Gormuur

    Zitat

    Original von Spoopy_Mulder
    Ich bezweifle, dass sie sich je wieder im Forum blicken lassen.


    MFG : foxy soldier


    :ride





    25th hour -> zu lange her...
    verliebt und ausgeflippt -> nicht gesehen.
    moebius -> nicht gesehen.
    joint security area -> nicht gesehen.



    mad max fury road -> leider Nein.


    Ich kann die Faszination durchaus verstehen, gewaltige Bilder, verrückte Ideen, jede Menge Action, und vorallem ein paar durchaus geschickt eingedampfte Botschaften die einem so was wie ein Plot etwickeln lassen, so dass das das worums eigentlich geht nicht völlig bescheuert da steht.
    Alles in allem war mirs dann aber doch zu belanglos, und mir hat halt doch was gefehlt, das mich irgendwie auch nur ein bisschen emotional involviert hätte. Und dann hat er doch auch seine deutlicheren Schwachpunkte. Z.B. die beiden Dinge die ich im Verdacht habe dass sie irgendwie einen Kontakt zum Zuschauer herstellen sollten und es mich deshalb gleich doppelt trifft: Nicht dass eine Oscar Trägerin nicht auch solche Rollen übernehmen sollte, aber in dem Falle wäre es vielleicht besser gewesen wenn mans gar nicht erst versucht hätte einer Schauspielerin zuzumuten da irgendwo ein paar vereinzelte Drama Fetzen in so einen Film reinzuspielen...und es scheint auch nicht gerade dass die Dinge die ihre Figur rauslässt irgendwie auch nur annähernd sorgfällting genug formuliert wurden, wie es wohl nötig wäre, wenn sie zu den wenigen Worten überhaupt gehören. Eine ähnliche Problematik bringen die Rückblenden. Die sollten wohl dazu führen dass einem die Hauptfigur nicht völlig egal ist. Leider sind sie Inhaltlich und von der Machart her mehr oder weniger grauenhaft, und völlig deplatziert...in einem Film der zu 100% auf Bild und Stil setzt kann man sowas eigentlich nicht bringen.


    The hateful eight -> nope
    Da blieb mir nicht all zu viel positives hängen, was vielleicht auch mit eigentlich hohen Erwartungen zu tun hat. Reservoir Dogs, ohne die Lockerheit und die Ecken und Kanten. Irgendwie wollte das für mich nicht richtig funktionieren, und alles war irgendwie zu gewollt, so dass es fast schon an die zahlreichen schlechten Nachahmungen nach Tarantinos erinnert. Ich habe irgendwie nichts von dem ganzen Zeug abkaufen können, die Figuren wirken zu gekünstelt, die Dialoge völlig bescheuert, der Plot ein Alibi, und die Effekte, seien es nun Krimi-Einschübe oder Gore, deplatziert.


    Das gesagt, ich kann mir nicht vorstellen dass er wirklich so schlecht ist, wie er mich beim ersten mal getroffen hat, schlussendlich denke ich da waren dann doch vielleicht die Voraussetzungen nicht Optimal. Wollte ihn deswegen seither nochmals anschauen, habe es aber bis heute nicht zu stande gebracht...denn ein bisschen hatte es wohl auch damit zu tun, dass der Film wohl gut und gerne die Hälfte so lang hätte sein können.
    Mal schauen was die Zukunft bringt.

    Dann mach ich doch gleich mal noch weiter:


    Berberian Sound Studio


    Kein "grosser" Film, und noch ein bisschen Frisch, aber er hat auf mich definitiv einen zu grossen Eindruck hinterlassen, um ihn nicht vorzuschlagen. Es ist einer der Filme die meinen hin und wieder eingeschlichenen Kulturpessimismus wegblasen, mich zufrieden, gutgläubig und inspiriert zurücklassen.


    Die eigentliche Geschichte ist schnell erzählt, ein englischer Toningenieur, wird in der Blütezeit der dortigen Filmindustrie nach Italien geholt, um bei der Vertonung eines Giallos mitzuwirken. Mehr gibts dazu kaum zu sagen.
    Zu sehen bekommt man neben der grandios gestaltet und gespielten Hauptfigur aber unter anderem noch einen relativ stereotypen Produzenten, Frauen und Männer die schreien, geschundenes und missbrauchtes Gemüse (auch die ein oder andere Frucht ist dabei) und viele, viele Hebel und Schalter, Rollen und Bänder.
    Eine einzige skurille Situation, zum Teil wegen den Umständen, zum Teil aufgrund dieses kleinen Engländers der da nicht so reinpassen will, präsentiert in wunderbaren Bildern, wie selbstverständlich einem phänomenalen Soundtrack und zu einer Atmosphäre verdichtet, dass ich vom ersten Moment an dran hing. Ein Gegensatz zu all den Filmen und Serien, in denen krampfhaft versucht wird, mir irgendwelche Charakteren und Schicksale in den Kopf zu drücken, ohne dass mich je irgendwas davon emotional berühren könnte.

    Dann mal was im Dokumentarfilm Bereich (ich glaube den einzigen bisherigen habe ich ja ziemlich in der Anfangszeit des Projektes vorgeschlagen...wartet immernoch auf mindestens eine Stimme).




    The Act of Killing


    Joshua Oppenheimer hat mit dem Film ein ziemlich eigenartiges Werk geschaffen, dass auf einer Vielzahl von Ebenen eindrücklich ist. Der Film wurde in erster Linie wegen seines Potentials zum Skandal diskutiert. Man kann lesen es sei wiederlicher snuf (wobei ich nicht ganz verstehe wie man zu so eeiner Aussage kommen kann), oder aber dass genau dies seine Stärke sei.
    Auch wenn es nicht unbedingt so einfach von der Hand zuweisen ist, dass Inhalt und (wie man erfahren kann nicht ganz geplante) Herangehendsweise den Film nicht nur betreffend der öffentlichen Wahrnehmung ein Stück weit hervor hebt, währe es meiner Meinung nach ein grosser Fehler ihn in so einem Licht zu betrachten, geschweige denn ihn darauf zu reduzieren. Ich habe vielmehr einen sehr sanften, menschlichen Film gesehen, der es geschafft hat ein sehr drastisches Thema und sehr üble Facetten der menschlichen Realität und der menschlichen Geschichte so wie einige ihrer Akteure, in einer völlig unmissverständlichen, und dennoch sehr differenzierten Art und Weise zu zeigen. Eben eigentlich das gegenteil der Diskussion, die zum Teil um den Film entstanden ist.




    Mr. Death - The Rise and Fall of Fred A. Leuchtner


    Errol Morris dokumentiert die Person Fred A. Leuchtner, die genau so gut aus einem Spielfilm stammen könnte. Den Meisten, wenn überhaupt, bekannt als Verfasser des Leuchtner Reports, den er als so genannter Experte für einen Holocaust Leugner erstellt hat, der in Canada angeklagt wurde. In Rechtsextremenkreisen sowieso, aber auch sonst oft wenns um Verschwörungstheorien ansich geht, kommt dieser Leuchtnerreport immer wieder ins Spiel. Darin soll Leuchtner als Experte für Hinrichtungen und die dazu nötigen Strukturen dargelegt haben, dass es nicht anzunehmen sei dass die Nationalsozialisten Juden mit Giftgas ermordet, und auch andersweitig Hinrichtungen in so grossem Ausmass kaum hätten stattfinden können. Viele die mit dem Report argumentieren, haben ihn wohl nicht gelesen, viel mehr noch werden aber über den Mensch der ihn erstellt hat, und über die Art und Weise wie er dazu gekommen ist, kaum was wissen.


    Dies alles aber nur als Hintergrundinformation, falls jemand mit dieser Thematik gar nicht vertraut ist. Schlussendlich gehts in dem Film nur zum Teil um diese Begebenheit, und keineswegs darum Leuchtner zu verurteilen (Morris ist ja jüdisch, nur schon aufgrund dessen könnte man ihm eine etwas pointiertere Herangehensweise kaum vorwerfen), sondern es ist ein sehr gelungenes Portrait, einer äusserst skurilen Person. Zuerst wollte er den Film anscheinend ohne Gegenaussagen veröffentlichen, hat dann aber nachdem bei einem Screening viele nicht von selbst darauf gekommen sind, dass es nicht um die Verbreitung Leuchtners Ansichten geht, zusätzliche Interviews gedreht, die darauf bezug nehmen. Neben zusätzlichen Informationen, die vielleicht wirklich nicht schlecht waren, gibt es noch eine gesellschaftliches Element rein, mit einem gegensätzlichen Standpunkt, das auf anderer Seite Fragen aufwirft, und bei denen ich nicht dicher bin, ob sie tatsächlich zuträglich sind, oder, auch weil sie im Gegensatz zum Rest sehr oberflächlich und irgendwie boshaft sind, besser nicht drin wären.



    Bonus Info: Errol Morris ist der Vater von Hamilton Morris, der für Vice den Drogen nachgeht :D

    Eben...auch wenn die Internetverbindungen immer besser werden, denke ich dass es schon Sinn macht, Filme auch weiterhin auf einem Medium zu verkaufen, da viele dass dann einem Download doch vorziehen, oder doch eine zu langsame Verbindung oder gar kein Internet haben, und zu Zeiten der DVD, und man kann vielleicht sogar behaupten in der Entwicklungs und Anlaufzeit der BD schien es aufgrund der Produktionskosten, Datendurchsätzen, Gewohnheiten der Kundschaft etc. auch irgendwie noch vernünftig, dass so zu machen. Wie man aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht eingesehen hat dass das inzwischen komplett überholt ist, kann ich nicht wirklich nachvollziehen.

    Weshalb denn nicht?


    Natürlich sind nicht alle Motive gleich beeindruckend, und natürlich nimmt man für das Pushen einer Technik am besten solche die am meisten von dieser profitiert (würde ja wahrscheinlich keinem Einfallen die Stärken eines Farbbild zu zeigen indem er eine Klaviatur abfilmt), aber das ist ja kaum der Punkt.
    4k ist die Auflösung, was man daraus macht, bleibt dem Inhalt vorbehalten. Einige werden es sich zu nutzen machen, bei anderen spielt es gar keine Rolle weil der Schwerpunkt gar nich in den Bilder liegt etc.


    Zumindest auf Seite der Produktion sind ja 4k und auch höhere Auflösungen schon länger stark am kommen, und wohl bald auch standard. Selbst ich habe eine Kamera die 4k kann (also auch im consumer Bereich). Bei Digitalen Kameras die für Spielfilm Produktionen gebraucht werden ist das heute eigentlich sowieso grundsätzlich der Fall, bei TV Broadcast schauts noch ein bisschen anders aus, das ist halt noch eine andere Geschichte, und oft wir eh eher in 720p gesendet.


    Auf der Seite liegen aber auch die Vorteile auf der Hand, während es auf der Seite des Konsumenten eher fraglich ist, da man doch sehr nahe am Bildschirm sitzen muss um vom Unterschied zu profitieren, was ja eher am Computer der Fall ist, als beim Filme schauen. Kommen wirds dennoch, und mit der Entwicklung der Technik auf Seite der Produktion wird es dann vielleicht auch bald mal eine Rolle spielen.



    Was mich eher überrascht (abgesehen davon dass sie erhöter Farbraum, HDR, und hohe Bildraten als besonders für Cineasten ansprechend beschreiben), ist, dass sie am optischen Medium hängen bleiben. Das macht doch keinerlei Sinn. Gut, wenn man bedenkt wie sehr die Filmindustrie schon seit langem den Entwicklungen hinterher hinkt irgendwie schon lol. Meine Prognose: Zum scheitern verurteilt.

    Wie gesagt, bei Filmen die es nicht in besserer Form gibt, ists klar.


    Bei anderen sehe ich nicht, weshalb man den Aufwand betreiben soll. Zumal ein VHS Rip auf modernen Bildschirmen oft wirklich auch kein Vergnügen mehr ist.


    Was das Platzproblem betrifft, so kann man heute ja oft auch in Form von Dateien updaten, oder man macht was man bis auf spezielle Ausnahmen sonst macht, wenn man eine bessere Alternative hat: Man entsorgt die für die man keine Verwendung mehr hat. BD wie auch DVD brauchen ja weniger Platz als eine VHS.


    Aber klar, jedem wie er mag. Das ist halt einfach die Richtlinie die ich mir für mich gebastelt habe. Habe sowieso viel zu viel Zeugs und viel zu wenig Platz.

    Mir käme es allerdings auch nie in den Sinn von einer VHS einen Film zu kopieren, den es bereits in weiteren, besseren Auswerungen auf DVD oder gar in HD gibt.


    Ich habe nur noch VHS' aufbewahrt, zur evtl. gelegentlichen Digitalisierung, die noch nicht in anderer Form veröffentlicht wurden. Und wenn ich auf einen VHS rip von diesen stossen würde, würde ich mir den runterladen und mir die Arbeit ersparen... hätte da moralisch null Probleme mit (und rechtlich ist es in sder Schweiz sowieso kein Problem..hier darf man alles runterladen).

    Ja, wie die Glasur erwähnt hat, ist allgemein bei vinyls wieder viel mehr am laufen, von vielen Bands kommen wieder grundsätzlich alle Alben als Platte. Das einzig etwas mühsame ist, dass die Auflagen zum Teil doch immer noch relativ gering ist, bzw. halt nicht der Nachfrage entsprechend, und nicht gleich neuauflagen hinterhergeschiben werden (was dann darin resultiert dass man oft nichts mehr bekommt, wenn man nicht gleich nach erscheinen kauft...vor allem wenns einige verschiedene Versionen gibt). Läuft aber erst seit ein paar Jahren wieder richtig an. CD ist halt schon ein bisschen überholt, so dass es noch Downloads gibt, und eben Vinyl für die die etwas mehr wollen...und oft sind ja auch gleich Download codes dabei, so dass man sie doch auch in digitaler Form hat, teilweise sogar in flac, teilweise leider nur mp3.


    Aber eben, alte Sachen sind da halt ein bisschen ein anderes Thema. Da müsste sich erst mal jemand aufraffen und Songs die halt schon wahnsinnig verbreitet sind wider veröffentlichen. Ist wahrscheinlich halt schon noch nicht ganz so lukrativ. Und die alten Sachen befinden eich halt schon zum grössten Teil in irgendwelchen Wohnzimmern (von Müllhalden und Verbrennungsanlagen möchte ich lieber nicht sprechen :angst )

    Zitat

    Original von Blade
    Meine Hundstage-Stimme war tatsächlich für Dog Day Afternoon, also den mit Pacino. Den von Seidl habe ich bisher noch nicht gesehen.


    Geht mir gleich... habe den auch verwechselt. Meinte Dog Day Afternoon (habe mich noch gefragt weshalb man nicht den Originaltitel nimmt :) )


    Abgesehen von dem habe ich allerdings von der aktuellen Runde keinen gesehen. Interstellar werde ich frühestens nachholen können wenn man in auch wo anders als im Kino sehen kann.


    Twelve Monkeys habe ich mal gesehen, müsste ich allerdings wieder schauen, um ganz sicher zu sein. Auch eher Nein, habe es als guten Film in Erinnerung, hat mich aber kaum umgehauen.




    Nachgeholt habe ich noch:


    The Holy Mountain - Nein


    Es fällt mir zwar relativ schwer, aber der Film hat mich einfach nicht durchgehend überzeugt. Die satirischen Teile sind durchaus Ulkig, und ziemlich speziell, die Anspielungen auf Gewalt, die man durchaus auch mit der seit jeher problematischen Geschichte Argentiniens im Hinterkopf sehen darf, kommen bei mir an, und er greift eine Menge Themen auf, die in Filmen leider nur selten auf so eine Art und Weise aufgegriffen werden.
    Jodorovsky hat in diesem Film aber ein Problem dass es bei vielen Filmen gibt, die etwas ungreifbarere Themen behandeln. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass Leute die sich mit den Themen noch nicht auseinandergesetzt haben, absolut keinen Bezug zu den Dingen im Film darstellen können. Für Leute die sich bereits damit auseinandergesetzt haben, scheint mir das ganze dann aber doch zu Plump, zu eng gestrickt, zu viele zu oft gebrauchte Phrasen. Natürlich kann man dem Film zugute halten dass er nicht heute entstanden ist, aber dennoch, so gut ichs auch finde, ganz überzeugt hat mich vor allem der Part ab dem Turm (also dann die eigentliche Essenz des Filmes) nicht.



    Possession - Ja

    Hat mich von Beginn weg gepackt, und nicht mehr losgelassen. Dies auch weil er eben von Beginn an auf 180 ist, und Ventile nur dazu da sind dass einem das ganze nicht gleich ganz um die Ohren fliegt.
    Es wird permanennt gerannt, geschrieen, geschwankt, gespieen, und obwohl bis auf paar konkrete Dinge zu denen man sich eine Vorstellung bilden kann, das meiste auf verschiedensten Metaebenen stattfindet, hat mich der Film Emotional berührt.


    Der einzige Streitpunkt wäre die Frage des Monsters, aber da es ist wie es ist, muss es so wohl richtig sein. Vielleicht macht es genau das aus, denn es unterstreicht auf diese Weise eigentlich auch ganz schön, dass es darum nicht geht.


    Wieder ein Film, der zeigt, dass die verschiedenen Medien nicht einfach nur verschiedene Versionen ein und des selben Spieles sind, sondern dass sie Eigenheiten haben, die in jeweils anderen Medien nicht funktionieren. Also ein Film, der zeigt das gewisse Dinge nur im Film möglich sind.




    Nachgeholt noch von der Warteliste:


    Deadlock - Nein


    Ich mag den Film, ich mag das Setting, und die Figuren überzeugen.
    Aber was mir gefehlt hat ist irgendeine tatsächliche Motivation, die dem ganzen zu Grunde liegt. Solange man noch auf Sunshine gewartet hat, war irgendwie noch was vorhanden, danach löst sich aber eigentlich jegliche Legitimation noch länger zuzuschauen nach und nach in Luft auf.


    Vielleicht war es aber auch ein bisschen ein Fehler in gleich den Abend nach Possession zu sehen, den dagegen wirkt er halt definitiv nicht energiegeladen, und die Momente die Geladen sein sollten entpuppen sich dann doch eher als kleine Glühbirnchen die versuchen im Tageslicht der Wüste irgendwie zur Geltung zu kommen.


    Ist jetzt nicht so hart gemeint, wies sich vielleicht anhört, aber für die Toplist reichts meiner Meinung nach nicht.

    Was ich spontan dazu sagen kann (abgesehen von denen bei denen meine Stimme schon dabei ist):



    get carter - JA


    Revenge Klassiker, british, und auf eine art cool und kompromisslos, die man heute kaum noch findet.


    hundstage - JA


    Nur schon Frisurentechnisch ein Meisterwerk :birthday


    the prestige - Nein


    hatten wir das eigentlich nicht schonmal? Ich konnte mich da wunderbar mit PMM verstehen... absolut steriler, oberflächlicher Film mit Kostümen und Fassaden und einem schönen Zaubertrick. Guter Trick, mehr ist nicht drin.


    sweeney todd - Nein allerdings ein sehr unsicheres.


    Mir ist das ganze dann doch ein bisschen zu plakativ, zu sehr auf den Stil reduziert (das dieser Stil mir nicht besonders zusagt, hilft natürlich auch nicht). Das bedeutet nicht, dass er mir nicht gefallen hätte, aber vielleicht sind Musicals halt doch eher etwas was auf die Bühne gehört (oder natürlich in Trickfilme). Unsicher bin ich bei dem Nein, weil er trotzdem eben irgendwie doch etwas hat, und wohl dies die Art und Weise ist, wie man ein Musical auf die Leinwand bringen kann, wenn überhaupt.

    Also ich habe eigentlich nichts gegen Moneypenny, M oder Q. Ich fand in erster Linie einfach den Plot absolut hahnebüchen, das wäre selbst für einen B-Movie noch fragwürdig. Nach diesem vielversprechenden Reboot, den ich schon seit der ersten Bekanntmachung herzlich begrüsste, hätte ich nun wirklich nicht erwartet dass man, und dann noch ausgerechnet mit Mendes in der Regie und Bardem als Bösewicht, so schnell wieder auf Die Another Day Niveau landet. Ich war wirklich entäuscht, und das passiert mir eigentlich relativ selten.

    Skyfall hat den vielversprechenden Start des Reboots ordentlich zwischen die Beine getreten...


    Ich erwarte vom neuen gar nichts mehr... auch da Mendes wieder Regie führt...der hat mich beim letzten ja hoffen lassen, und dann so was dummes.



    Die habe ich gesehen, ist aber gut möglich dass da meine Stimme bereits dabei ist... zumindest bei der Sünderin bin ich sogar sicher, die habe ich von der Warteliste geholt (und meine Stimme war wohl auch ein Nein, was es sicherlich bei JFK und bei Die Regeln des Spiels auch sein dürfte, bei A Murder Ballad und Once evtl. auch, da bin ich mir aber nicht so sicher, denn die habe ich eigentlich als recht gut in Erinnerung).

    Zitat

    Original von osttimor
    naja fürn anfang können wir 1 monat machen, sollte es aber wieder in die gänge kommen finde ich die frist jedoch wieder zu lang. vor allem weil wir derzeit den "luxus" von 7 jurymitgliedern haben :birthday


    Wie gesagt, die Frist wäre ja nur einfach ein maximaler Zeitraum einer Runde, bevor definitiv einen neue freigegeben würde... wenns in die Gänge kommt, und schnell die nötigen Stimmen beisammen sind, würde sich das ja automatisch verkürzen ;)




    Zitat

    Original von osttimor


    nicht außergewöhnlich, aber bisher haben sich alle die sich dazu geäußert haben gemeint, 3 stimmen sollten nötig sein um rein zu kommen!


    wenn nicht --> warteliste!


    Dieser Meinung bin ich schon von Beginn an...habe nie ganz begriffen weshalb nur die hälfte der Stimmen benötigt werden sollten, ganz egal wie sie verteilt waren. Habs ja damals auch mehrmals und intensiv versucht, konnte mich aber nie durchsetzten (vor allem fand ichs halt komisch, weil wenn ein Film mit 2 Plusstimmen in der Warteliste war, eine Negativstimme dazu führen konnte dass er aufgenommen wurde, oder umgekehrt).


    Tatsache ist aber eben auch, dass das halt bis jetzt so gehandhabt wurde. Ich finde es auch gut wenn wirs von jetzt an anders machen, aber wenn wir nun retrospektiv diese Regel anwenden wollen würden, gäbe das wohl noch ein ganz anderes durcheinander, deshalb habe ich gemeint... das mit den 3 Stimmen ist jetzt eine neue Regel, die war damals anders.




    Zitat

    Original von Blade
    Eine Frage brennt mit allerdings noch auf der Seele: Sind für euch alle Filme in der Topliste Meisterwerke, die von euch 10/10 Punkten bekommen? Ich persönlich würde nämlich viele 9er und 10er und eventuell auch den ein oder anderen 8er trotzdem in so eine Liste aufnehmen, weil es eben "top Filme" sind. Letztlich ist es mir aber egal, wie wir das handhaben, solange wir es klar definieren.


    Hatten wir auch schon diskutiert. Zahlen sind allerdings so oder so sehr relativ... Ich glaube der Konsens war damals, dass es grundsätzlich jedem selbst überlassen ist, was für ihn ein Meisterwerk nun genau ausmacht, solange man davon ausgeht, dass ein Meisterwerk halt eben irgendwie was spezielles ist, das Qualitäten aufweist die man eben nicht bei jedem guten Film zu finden sind.


    Ich selbst handhabe das auch so, dass es ein Film ist der mich wirklich überzeugt, und mich in gewisser Art und Weise darüber hinaus auch noch beeindruckt oder berührt. Halt irgendwie mehr, als einfach ein guter Film, und auch mehr als einfach eine gute Idee. Natürlich kann man auch noch mit Film oder Kulturgeschichtlichen Aspekten kommen, aber auch da schneiden sich dann bald mal die Geister...


    Schlussendlich ist das aber natürlich so oder so eine sehr subjektive Geschichte, würde ich behaupten.

    Zitat

    Original von osttimor
    danke für die nicht so aussagekräftigen wertungen :-- :D


    Sag ich doch :birthday


    Zitat

    Original von osttimorwenn du, ich, blade, 033 und king_nothing immer regelmäßig bewerten siehts doch nicht so schlecht aus. itto und hollandkäse werden dann auch hin und wieder vorbeischauen und hoffentlich wertungen abgeben...


    Wenn wir tatsächlich bewerten schon, ja, dafür müssen wie es im Moment ausschaut aber mindestens 3 von uns den Film gesehen haben, und falls nicht alle der gleichen Meinung sein sollten, sogar noch mehr. Wenn man die offenen Filme betrachtet, oder auch der Verlauf des Projektes ansich ist das nicht einfach so gegeben. Und das würde dann eben bedeuten, dass sich die Jury nach Möglichkeit auch die vorgeschlagenen Filme anschauen sollte. Ich glaube das dies eigentlich nicht mehr so gehandhabt wurde (war zu Beginn eigentlich stets Teil) ist auch ein bisschen etwas was zum Absterben im Thread beigefügt hat (neben dem Abgang vieler User, und allgemeiner Ruhe im board, bzw. ganz anderen Gewichtungen).


    Zitat

    Original von osttimorwelche zeuträume hast du dir gedacht?


    Ich wäre auf jeden Fall dafür den nicht zu eng zu stecken. Bei mir kommt es z.B. immer mal wieder zu der Situation, dass ich aus beruflichen Gründen einfach mal 2 Wochen absolut gar keine Zeit habe. Ein Monat müssts dann also fast schon sein, um dann überhaupt eine Chance zu haben. Zudem hätten dann auch die eine Chance ihren Senf dazuzugeben, die nicht so oft online sind.


    Aber eben, das wäre dann einfach die Grenze, bevor Nicht genügend bewertete Filme auf die Warteliste kommen, bzw. eine neue Runde gestartet wird. Wenn sich das ganze schneller erledigt, weil keiner Filme nachholen muss, oder die Stimmlage so ist, dass ein, zwei weitere Stimmen eh keinen Unterschied mehr machen, kann man die Runde dann natürlich auch viel schneller beenden.


    Zitat

    Original von osttimorwie schaut es eigentlich wegen der holy mountain wiederabstimmung aus? gilt die jetzt für die jurymitglieder? warum ist es dazu gekommen?


    Ja,033 hat den wieder zurück in die Runde geworfen.


    Zitat

    Original von osttimor
    ach ja mein abwahlantrag für haus aus sand und nebel ist auch untergegangen!!!
    also ich habe natürlich mit nein gestimmt, übrigens ist das auch so ein film der gar nicht in der topliste sein dürfte wurde damals mit 2:1:3 reingewählt.
    mit meiner stimme steht es also 2:2:3
    von der aktuellen jury haben sich dazu noch nicht geäußert: king, blade, itto, hollandkäse und gormuur!
    hab ihr den schon gesehen? wenn ja bitte eine wertung!


    Nicht gesehen :birthday


    Es wurden allerdings so einige mit 2:1 Stimmen reingewählt, oder auch abgelehnt... Das ist nicht so aussergewöhnlich.